Am Freitag, den 18. Oktober 2019 haben Vertreter*innen der drei Partner des Projekts „ingenieurregion.de“ (Ostfalia, VDI Braunschweig und Hannover) einen Workshop in der VirtuaLounge in Braunschweig durchgeführt. Das Thema lautete „Best Practices – Streaming, Video, Audio, Social Media“. Dabei wurden unter anderem Potenziale unterschiedlicher Social-Media-Kanäle für das Projekt untersucht und Vorstellungen des Projektteams von der zukünftigen Online-Präsenz besprochen. Im nächsten Schritt wird eine vorläufige Social-Media-Strategie festgelegt.

Vertreter*innen der Projektpartner tauschen sich aus (von links): Josef Thomas (VDI Braunschweig), Hans-Günther Seewald (VDI Hannover), Gert Bikker (Ostfalia), Kai Hillebrecht (Ostfalia) und Kathrin Weiß (Ostfalia)

Doch warum ist es eigentlich wichtig für das Projekt, auf Social-Media-Kanälen präsent zu sein und eine eigene Online-Plattform zu haben? Das übergeordnete Ziel von „ingenieurregion.de“ ist es, junge Menschen für Technik zu begeistern und ausgebildete Fachkräfte für die Region zu gewinnen. Diese Zielgruppen wiederum sind online sehr präsent. Sie nutzen Soziale Medien zur Identitätsfindung und -konstruktion, zum Teilen persönlicher Erfahrungen und Meinungen, zur Pflege und zum Ausbau ihrer Kontakte, zur Unterhaltung sowie zur Informationsgewinnung. Da die einzelnen Kanäle unterschiedlich genutzt werden, ist es wichtig, ihre jeweiligen Spezifika und Mechanismen zu kennen, zu verstehen und entsprechend für sich zu gebrauchen. Hier setzte der Workshop an.

Zusammenarbeit im Workshop (von links): Anna-Maria Ebermann (Ostfalia) und Josef Thomas (VDI Braunschweig)

Für die Zusammenstellung eines künftigen Online-Redaktionsteams und die Gestaltung der Online-Präsenz sind einige spannende Ideen zusammengekommen. Vorstellbar wäre es beispielsweise, Social Media Manager aus dem Projektumfeld mit unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf den Ingenieurberuf einzusetzen, wie Vertreter der VDI Bezirksvereine oder Lehrende und Studierende der Ostfalia. Auf der Plattform „ingenieurregion.de“ könnten Nutzerinnen und Nutzer somit zur Klärung ihrer Anliegen zum Beispiel zwischen Live-Chats mit Erfahrenen oder Peers entscheiden. Über die Plattform „ingenieurregion.de“ soll ihnen darüber hinaus Raum gegeben werden, sich untereinander zu vernetzen. Zur Beantwortung gesammelter oder häufig gestellter Fragen könnte eine Reihe kurzer Erklärvideos produziert werden. Auch für die Ankündigung relevanter Veranstaltungen in der Metropolregion sind Videoformate denkbar. Die Veranstaltungen selbst könnten online in einem geschützten Bereich oder für alle zugänglich gestreamt werden.

In den kommenden Wochen wird über das weitere Vorgehen entschieden. Es bleibt also spannend!

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