Digitale Galerie

Vanessa Lubrich featuring:

Wilhelm Wagenfeld und Micaella Pedros

Die Formsprache von Wilhelm Wagenfeld (* 15. April 1900 in Bremen, Deutschland; † 28. Mai 1990) ist schlicht und angelehnt an einfache geometrische Formen, wie Kreise, Ovale und Rechtecke. Als ein Pionier des Industriedesigns und Student des Bauhaus ´war es ihm wichtig, Gegenstände zu gestalten, die sich leicht in der Masse produzieren lassen und trotzdem elegant sind. Seine Entwürfe halfen, die Herstellungskosten zu senken und die Produkte für alle Gesellschaftsschichten bezahlbar zu machen. Um einen Zahnputzbecher zu gestalten, würde er sich überlegen, welche Form am besten zu produzieren und gleichzeitig funktional und ansprechend anzusehen wäre.

Skizzen von Vanessa Lubrich

Die Formsprache von Micaella Pedros in ihren Objekten ist geprägt von rohen, natürlichen Formen, wie einem Ast, und Materialmix, häufig Holz und Plastik zusammen. Ihr Projekt „Joining Bottles“ beschäftigt sich damit, was wir mit Materialien, die wir als „Müll“ ansehen, Neues schaffen können. Dazu fertigt sie aus Holzreststücken und Plastikflaschen unter anderem Möbel. Sie schließt sich damit dem aktuellen „Zero Waste“ und „Upcycling“ Trend an. Dieses Projekt soll vor allem Menschen in ärmeren Ländern helfen, sich selbst zu helfen. Um einen Zahnputzbecher zu fertigen, würde sie auf lokale Ressourcen zurückgreifen und diese umfunktionieren, zum Beispiel die untere Hälfte einer alten Flasche.

Skizzen von Vanessa Lubrich