Digitale Galerie

Jan Schmelzer featuring:

Domingos Tótora

Die Formsprache von Domingos Tótora (* 1960 in Maria da Fé, Brasilien) ist als zweckgerichtet und abgerundet zu beschreiben. Der Designer ist geboren und aufgewachsen in Maria da Fé, eine Stadt in den Bergen von Minas Gerais, Brasilien. Aus der ihn dort umgebenden Landschaft bezog die größte Inspiration. Vorwiegend arbeitet er mit recyceltem Karton und Naturstein. Er entwirft Skulpturen und Objekte, als ob sie von der Natur erschaffen wurden, wie zum Beispiel abgeschliffene Steine in einem Flussbett. Der physische Kontakt steht für ihn im Vordergrund, der Betrachter ist eingeladen, seine Werke mit allen Sinnen zu erfahren. In meiner Interpretation des Zahnputzbechers werde ich in einem Experiment herausfinden, ob es mir mit einer ähnlichen handwerklichen Herangehensweise gelingt, einen Gebrauchsgegenstand zu entwickeln, der wenngleich der Natur ästhetisch nah, ihren Elementarkräften (Wasser) widerstehen kann.

Skizzen & Modelle von Jan Schmelzer

Jan Schmelzer featuring:

Marcel Breuer

Die Formsprache von Marcel Lajos Breuer (* 21. Mai 1902 in Pecs, Ungarn; † 1. Juli 1981 in New York City, USA) folgt Strömungen wie der Neuen Sachlichkeit, einer Abkehr vom Expressionismus hin zu zweckbetonten Werken, und dem Konstruktivismus, der sich durch eine fast wissenschaftliche Herangehensweise und technisierte Ästhetik auszeichnet. Er verstand es, die Materialien, sei es im Möbelbau oder der Architektur, strukturiert und zusammengehörig in seine Werke zu integrieren. Stahlrohrmöbel („B3“), Aluminium- und Sperrholzkonstruktionen oder Bauwerke wie das „Whitney Museum, NY“ – Breuer hat im zwanzigsten Jahrhundert ein architektonisch und produktgestalterisch wichtiges Erbe hinterlassen. In meiner Interpretation des Zahnputzbechers werde ich versuchen, Breuers Materialen aufzugreifen, um mich mit meiner Arbeit seiner Stahlrohrmöbelreihe anzunähern.

Skizzen & Modelle von Jan Schmelzer

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