Digitale Galerie

Niklas Baumgarten und Timo Schröder featuring:

Trude Petri

Die Formsprache von Trude Petri (* 25. August 1906 in Hamburg, Deutschland; † 05. Februar 1998 in Vancouver, Kanada) entsprach dem Zeitgeist der „neuen Sachlichkeit“ nach dem Ersten Weltkrieg. Petri arbeitete ab 1929 für die Königliche Porzellan Manufaktur (KPM) in Berlin und entwarf dort 1931 das Service „Urbino“, eines ihrer bekanntesten Werke. Auch nachdem sie 1949 nach Chicago auswanderte, erstellte sie weiterhin Arbeiten für die KPM – angesichts der Entfernung zur damaligen Zeit ein Zeichen ihrer Bedeutung für die Manufaktur, insbesondere für eine Frau. Eine Zahnbürste für Kleinkinder würde Petri am Nutzen orientieren, zum Beispiel in einer Form, die das Stoßen in den Rachen verhindert. Gemäß ihrer späteren Schaffensphase (ab den 1950er Jahren) könnte sie ein der aktuellen Mode entsprechendes Dekor erhalten.

Skizzen von Timo Dominik Schröder

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